100 oder statt einer Ansichtskarte

Ansichtskarten sind so ein wenig aus dem letzten Jahrhundert. In der Regel kommen sie, wenn überhaupt, erst 2 Wochen nach der Rückkehr an. Und dann ist da auch nicht wirklich Platz für Text drauf. Zudem muss man erst mal raus bekommen, welche Marken man braucht und wie man die Adresse schreiben muss. Also dann doch lieber digital.

Heute ist unser 100er Tag auf Tour. Zeit für eine kurze Zusammenfassung des bisherigen Geschehens. Nach einem etwas holprigen Start (siehe hier) rollten wir dann doch Richtung Italien. Es gab einen kurzen Zwischenstopp in Kufstein (siehe hier), bevor wir am Gardasee erstes Italienfeeling hatten. Leider war nur kurz Zeit den Gardasee zu genießen, denn wir mussten nach Bologna, denn Ronald wollte dort unbedingt einen Marathon laufen (siehe hier). Nächste Stopp war dann Florenz, und das war auch eigentlich der richtige Einstieg in die Reise (siehe hier). Die nächsten Tage ging es dann kreuz und quer durch die Toskana (siehe hier). Ein sehr gelassener und entspannter Einstieg für das was noch kommen sollte.

Dann ging es per Fähre nach Sardinien (siehe hier). Auch wenn wir hier ein wenig mit den Problemen der Vorsaison haderten (siehe hier), so war es doch eine sehr beeindruckende Landschaft und wir waren schon ein wenig traurig, das wir die Insel früher als geplant verlassen mussten (siehe hier). Wegen eines angesagten Sturms fiel unsere Fähre aus und wir mussten kurzfristig umbuchen. Dummerweise kam der Sturm etwas früher und so kamen wir ganz schön durchgeschaukelt in Frankreich an. Die nächsten Tage sollte es dann immer am Meer entlang durch die Camargue gehen (siehe hier). Dazu gab es immer mal Abstecher ins Landesinnere und so kamen wir allmählich Richtung Grenze nach Spanien (siehe hier).

In Spanien war unser erstes Ziel Barcelona (siehe hier). Nach einem sehr ausgiebigen und kulturell anstrengenden Aufenthalt war Valencia das nächste Ziel (siehe hier). Nach der ganzen Kultur und großen Städten stellten sich erste Erschöpfungserscheinungen ein, also ging es erst mal ans Meer (siehe hier). Gut ausgeruht ging es dann durch Andalusien. Allerdings auch mit einigen Problemen (sieh hier). Irgendwann kamen wir dann am südlichsten Zipfel Europas an. Natürlich war ein Besuch Gibraltars, der britischen Enklave, da Pflicht siehe hier).

Nächstes Ziel war jetzt Nordafrika. Es sollte nach Marokko gehen.Am Ende war es wesentlich unkomplizierter als vermutet (siehe hier). Die nächsten drei Wochen ging es jetzt durch Marokko, etwas wild, etwas ungewohnt (siehe hier). Bedingt durch die über Marokko hängende Hitzeglocke, die uns auch schon in Südspanien gemartert hat, mussten wir unsere Pläne ändern. So ging es für Ronald auf den höchsten Berg Marokkos, den Toubkal, und Annett gönnte sich ein-zwei entspannte Tage am Meer (siehe hier). Aber alles hat mal ein Ende und am Ende war wir dann auch nicht wirklich unglücklich, Marokko wieder zu verlassen (siehe hier).

Nachdem wir wieder in Europa waren, ging es erst mal nach Cadiz zum Entspannen und Ausschlafen (die regelmäßigen Weckrufe des Muezzins stören schon den Nachtschlaf). Nächstes Ziel war dann Sevilla bevor es nach Portugal ging. Nach einem kurzen Pflichtstopp an der Algarve war hier Lissabon unser erstes Ziel. Auch bedingt dadurch, das Annett dort einen Zahnarzttermin hatten. :-) (siehe hier).

Die nächsten Tage ging es dann an der Küste immer weiter nach Norden. Nebenbei dann auch noch den westlichsten Punkt des europäischen Festlandes besucht. Und Portugal hat uns sehr positiv überrascht! Leider ist auch hier irgendwann mal die Zeit rum. Nächste Ziele waren jetzt Santiago de Compostela und auch ein Abstecher ins Bergland war dabei. Und Nordspanien ist wirklich überraschend. Morgen soll es zu den Picos del Europa gehen, aber leider ist Regen angesagt. So werden wir wahrscheinlich etwas improvisieren müssen. Klar ist aber die weitere Route. Zunächst nach Bilbao, durchs Baskenland und dann die Atlantikküste durch Frankreich entlang in die Bretange. Dort wird uns die Fähre dann hoffentlich nach Irland bringen. Alles andere wird sich dann ergeben.

Also das hätte hier alles nie und nimmer auf eine Postkarte gepasst. :-)

PS. Essen ist gut, Wetter ist auch gut, wir haben viele neue Freunde gefunden und morgen Abend ist Kinderdisko im Ferienlager.

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