Erste Erschöpfungserscheinungen

Nach nunmehr fast 8 Wochen auf Reise stellen sich doch ab und zu mal einige Erschöpfungserscheinungen ein. Jetzt wird natürlich der eine oder andere sagen: Die machen 8 Wochen Urlaub und haben Erschöpfungserscheinungen! 


 Na ja, wir sind ja eben nicht im Urlaub sondern auf Reisen. Nach der einen sehr harten Woche in Barcelona und Valencia, stellten wir schon in Valencia fest, es braucht mal eine kurze Pause. So sind wir auch etwas früher als geplant aus Valencia abgereist und weiter gen Süden gefahren. Die Entfernungen werden jetzt auch wieder länger. Unser Zwischenstopp auf dem Weg nach Andalusien sollte Aguilas sein. Der Ort an sich, ein Urlaubsdomizil für Rentner aus Deutschland und Großbritannien, sogar Dieter-Thomas Heck lebte hier, ist nicht spektakulär. ABER es gab die Möglichkeit die Gasflasche nachzufüllen. Das ist zwar in Spanien verboten, aber irgendwie haben die dort eine Sondergenehmigung. Die Tankstelle hat auch einen angeschlossenen Stellplatz, aber als wir dort davor standen und der Stellplatz den Charme eines Schotterparkplatzes versprühte, verlangte die Copilotin etwas angenehmeres. Nach dem rustikalen Zeltplatz in Barcelona und dem Stellplatz zwischen Bungalows und Hundeplatz in Valencia, wollte man wieder etwas 'schöner' stehen. Zum Glück gab es in der Nähe einen wirklich schönen Campingplatz mit nettem Personal, schönen Stellplätzen und einem Swimmingpool.

Nachdem wir dann den doch sehr netten Ort erkundet hatten, gab es die Entscheidung, hier einen Tag länger zu verbringen. Eine erste Chance die Batterien wieder aufzuladen. Die Gasflasche bekamen wir dann auch aufgefüllt. Das nächste Ziel war dann Granada, mit einem geplanten Zwischenstopp in der Wüste Tabernas und einem weiteren Stopp in Almeria um die dortige Kathedrale zu besichtigen. Die Wüste Tabernas sollte einigen vielleicht bekannt sein, allerdings eher als Arizona. Denn hier wurden eine Vielzahl von Italowestern gedreht. Unter anderem auch vom Großmeister Leone. Einige der damaligen Kulissen kann man heute besichtigen. 


In Almeria hatten wir dann leider das Pech, das die Kathedrale erst 16:00 geöffnet wurde. Somit kamen wir viel zu spät nach Grenada und blitzten sowohl auf dem dortigen Campingplatz als auch den Stellplätzen ab.Ein etwas einfacher Parkplatz sollte uns für die Nacht reichen. 

Auch wenn wir dann am nächsten Morgen für unsere Verhältnisse zeitig am Ticketschalter der Alhambra standen, war es doch zu spät. Für die nächsten 2-3 Wochen waren alle Tickets bereits verkauft. Ok, dann halt keine Alhambra, sondern ein entspannender Bummel durch die Albazyn, die alte Innenstadt von Granada.  Kurzerhand beschlossen wir dann, das wir noch einen Ruhetag bräuchten und fuhren kurzentschlossen in die Sierra Nevada.







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