Am Ende (von Europa)
Wir sind am Ende angekommen, am südlichen Ende von Europa. Nach einem Zwischenstopp im schönen Malaga, wo wir Picasso-Museum und die Alcazaba (quasi die Ersatz-Alhambra) besucht haben, sind wir wieder mal sehr spät aufgebrochen.
So haben wir unseren gewählten Campinplatz an der Costa del Sol erst sehr spät erreicht. Damit war leider der Pool für uns schon geschlossen (aber mal ehrlich, warum schließt man einen Pool schon 20:00?). Dafür ging es in ein kleines huschiges Restaurant zum Abendessen. Nach einem Frühstück am Strand und einen sehr entspannten Morgen ging es dann weiter Richtung Gibraltar. Erstes Ziel war das Reisebüro, wo wir unsere Fährtickets holen wollten.
Das geht zwar mittlerweile auch alles online, aber einerseits ist Carlos Kult und andererseits ist es auch billiger. Zudem es kein großer Umweg ist. Im Prinzip. Wenn man aber die falschen Koordinaten nutzt, dann landet man schon mal beim falschen Reisebüro. Zum Glück auf dem richtigen Kontinent und auch noch in der richtige Stadt, aber eben wo ganz anders. Damit hat mein Ruf als unfehlbarer Navigator schwer gelitten. Nach kurzer Fahrt dann auch im richtigen Reisebüro gelandet und unsere Tickets erstanden. Nun sollte es zum Stellplatz für die nächsten 2 Nächte gehen. Natürlich ohne Voranmeldung. Das Ergebnis war vorhersehbar: Ausgebucht! Also dann doch zum Stellplatz in der Marina von La Linea. Eigentlich auch ganz nett.
Heute ging es dann hinüber nach Gibraltar. Nach dem Brexit ist ein Besuch der Enklave natürlich nur noch mit Reisepass möglich. Aber das ist ein anderes Thema. Gibraltar ist erstaunlich groß, hat sogar einen Flughafen, und ist auch sehr hoch. So waren wir auch nach unserer Wanderung sehr geplättet. Jetzt wird alles noch soweit verpackt und morgen früh geht es dann auf die Fähre.







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