Sparsamkeit

Sardinien in der Nebensaison ist was für Sparfüchse. Erst einmal sind alle Campingplätze zu. Das spart viel Geld. Freistehen ist zwar offiziell nicht erlaubt, mangels anderer Möglichkeiten wird es aber teilweise toleriert. Findet man doch mal einen offiziellen Stellplatz, der auch noch geöffnet hat, so sind die Gebühren in der Nebensaison sehr moderat.

Eine weitere Möglichkeit zu sparen, sind die geschlossenen Sehenswürdigkeiten. Sofern sie überhaupt geöffnet haben, so sind die Öffnungszeiten in der Nebensaison auf megakurze Zeitfenster am Morgen und am späten Nachmittag beschränkt. Und selbst, wenn man sich darauf einstellt und sich an die Zeiten hält, so kann es doch vorkommen, das einfach geschlossen ist. Ohne irgendein Hinweiszettel am Tor oder einen Hinweis auf der Webseite. In Cagliari haben wir so ganz viel Geld sparen können. 

Negativ an der Nebensaison ist aber auch, das ganz viele Restaurantbesitzer noch im Winterschlaf sind oder ihre Lokal auf die Saison vorbereiten. Und auch hier gilt das schon oben geschriebene. Meist ist zu, ohne Hinweis. Das nervt. Zudem die Restaurants, die geöffnet haben, erst 19:00 mit der Speisenversorgung beginnen. So endete unsere gestrige Suche nach einer Pizzeria doch wieder bei Gnocchis im Wohnmobil.

Heute haben wir überraschend doch eine offene Sehenswürdigkeit gefunden. Immerhin! Dafür waren natürlich alle anderen zu. Und wir hätten sogar auf dem Stellplatz eine Pizza bekommen. Irgendwie müssen wir noch spontaner werden.

Kommentare