Zeitverschiebung

In der europäischen Union gibt es 4 Zeitzonen (ich habe extra noch mal gegoogelt). Wenn man on Deutschland aus Richtung Westen fährt, bleiben nur noch 3 davon übrig. Eine Zeitzone betrifft nur die Kanarischen Inseln, da kommen wir nicht lang und können die also vergessen. Bleiben nur noch zwei Zeitzonen übrig. Die eine Zeitzone betrifft nur Portugal und (natürlich!) Großbritannien. Das Imperium braucht ja immer eine Extrawurst, ein Wunder, das die Zeit dort auch in Sekunden, Minuten und Stunden gemessen wird. Da gibt es doch sicherlich auch irgendwelche britischen Maßeinheiten.

Wir sind also im Prinzip nur in einer Zeitzone unterwegs. Denkt man. Schon Italien war für uns etwas gewöhnungsbedürftig. Restaurants öffneten frühestens erst 19:00. Und dann war man um diese Zeit meistens auch noch der einzige Gast. Da es im März immer noch zeitig dunkel wurde, war diese frühe Essenszeit manchmal sehr problematisch. Zum Glück kam dann die Umstellung von Winterzeit auf Sommerzeit und wir näherten uns um eine Stunde an. Leider wurde diese Stunde mit dem Wechsel nach Frankreich wieder zunichte gemacht. Die Franzosen mögen ihr Abendessen noch später. Erscheint man dort vor 20:00 im Lokal, erntet man verstörte Blicke. Zum Glück wurden die Tage jetzt auch wieder etwas länger.

Nun also Spanien. Mit dem Überqueren der Grenzen, gab es hier wieder eine virtuelle Zeitverschiebung. Als wir uns auf dem Campingplatz gegen 22:00 bettfertig machten, ältere Menschen brauchen viel Schlaf, bauten die Spanier erst mal den Grill auf. Aber wahrscheinlich ist das im Sommer bei großer Hitze durchaus sinnvoll. Zur Mittagszeit macht man schön 1-2 Stunden Mittagsschlaf, dann ist man zu der späten Zeit auch noch frisch und munter. Da müssen wir uns erst mal dran gewöhnen.

Apropos Zeitverschiebung: natürlich haben es wir gerade so rechtzeitig zu Ostern nach Barcelona geschafft. Am Ostermontag trafen wir auf dem etwas rustikalen Campingplatz El Mansou bei Barcelona ein. Nach dem üblichen Arbeitstag am Dienstag ging es dann abends schon mal in die Stadt auf die Ramblas zum Bummeln. Für die nächsten Tage haben wir uns dann die Barcelona-Card gegönnt, das heißt 72h Stadtbesichtigung Hardcore. Wir hatten zwar vorher mit nur 2 Tagen gerechnet, aber ihr wisst ja: die Zeitverschiebung!

So geht es wenigstens am Freitag Abend noch mal sportlich zu. Wir gehen zum FC Barcelona, allerdings zum Basketball und nicht zum Fußball. Es geht im Palau Blaugrana  in der Euroleage am letzten Spieltag noch mal gegen den spanischen Rivalen Valencia. 



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