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Lange Pause

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 So, das war jetzt aber eine lange Pause hier. Und dabei wollen ja alle wissen, wie es nun in Marokko ausgegangen ist. Wir haben uns natürlich wieder gefunden. Ich war von meiner Tour auf den Toubkal begeistert und Annett schwärmte von Essouira. So ging es dann weiter über den Mittleren Atlas nach Fez. Zwischendurch in einem Wintersportort (ja, auch das gibt es) in einer Playmobilburg übernachtet.In Fez wurde dann erst einmal der Zahnarzt Notdienst aufgesucht. Erstaunlich wie gut das klappte, ohne Sprechstundenhilfe und Verständigung mit Google Translate. Aber das Ziel wurde erreicht: Annett hatte erst mal keine Schmerzen mehr.  So langsam näherte sich aber unsere Zeit in Marokko dem Ende. Ein letzter Stopp in Chefchouen, der blauen Stadt, war noch mal ein kleiner Höhepunkt. Dummerweise machten wir doch noch einmal Halt. Und leider war dann Tetuan so ein wenig zum Abgewöhnen. Für Annett war Marokko schon die ganze Zeit eine olfaktorische und hygienische Herausforderung, aber d...

Wir haben uns getrennt

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Es musste ja so kommen, nach 10 Wochen brauchten wir eine Trennung. Grund ist aber weder ein Streit oder ein unschlagbares Angebot an Kamelen als Tausch,, sondern wesentlich positiver. Und in 2 Tagen sind wir dann hoffentlich auch wieder vereint. Nachdem wir unseren ursprünglichen Plan, die Strecke südlich des Atlasgebirges zu nehmen, verworfen hatten, haben wir mehrere Alternativen geprüft. Für das Canceln unseres ersten Plans ist eine momentane Hitzewelle in Marokko verantwortlich. Nun ist es zwar im Sommer hier gerne mal heiß, aber im Mai normalerweise nicht so extrem. Derzeit liegen die Temperaturen teilweise mehr als 10 Grad über dem langjährigen Mittel. Das heißt statt normalerweise 25 Grad, haben wir hier in Marrakesch gerade 38 Grad. Das führt dazu, das man sich ab 12:00 eigentlich nicht mehr groß bewegen kann. Da die Gebiete südlich des Atlasgebirge sogar noch wärmer sind, wäre die Tour eine Qual für Mensch und Maschine geworden. Somit müssen wir leider auch auf die Route der ...

Alles ist erlaubt, bis etwas passiert …

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 .. so der etwa siebenjährige Junge eines deutschen Paares, was seit einem halben Jahr in Marokko unterwegs ist. Dieser Satz ging uns mehrfach durch den Kopf, seit wir uns in Marrakesch dem Verkehr stellen. Selbstverständlich nicht selbst, sondern stets mit Taxi. Unser Womo haben wir brav auf dem Campingplatz abgestellt. Nach jeder Taxifahrt, stets unangeschnallt (da das, laut Aussage eines Fahrers, nicht notwendig sei) danken wir einer höheren Macht, dass wir diese überlebt haben. Dabei konnten wir die Möglichkeit nutzen, verständnislos das Verkehrschaos zu analysieren, Strukturen, Regeln oder Ähnliches zu erfassen.  Hier unsere Highlights:  Es fahren ganze Familien, bestehend aus zwei Erwachsenen und bis zu drei! Kindern auf einem Moped, das kleinste Kind (Säugling) entgegen der Fahrtrichtung zwischen die Eltern gequetscht.  In der Regel trägt kein Motorradfahrer einen Helm, oder der Sozius hält diesen auf dem Kopf des Fahrers fest.  Fahrspuren: sie sind marki...

Neuer Abschnitt

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So, nun also Marokko. Das erste Mal in Nordafrika, das erste Mal in Afrika überhaupt. Da ist Marokko als Einstieg schon ganz ok. Was haben wir alles nicht im Vorfeld gelesen und gehört, viele Probleme gesehen und das Schlimmste befürchtet. Am Ende lief es wesentlich unspektakulärer. Tickets Ich hatte ja schon etwas über unseren Ticketkauf berichtet. Tickets für die Fähre bekommt man auf dem Weg zur Fähre an jeder Ecke. Wahrscheinlich sind die Preise auch ähnlich. Da aber der Ticketkauf bei Carlos so was wie Folklore ist, musste es natürlich auch bei ihm im Reisebüro passieren. Nach 5min und etwas Smalltalk hatte ich dann auch den Kassenbon (oder aka Ticket) in der Hand. Abfahrtszeit ist egal, die Fähre fährt regelmäßig. Einfach eine Stunde vorher am Checkin sein. Als Skandinavienfahrer mit den entsprechenden Fährerfahrungen ist man hier natürlich etwas verstört. Das soll klappen? Ja, tut es. Die Tickets kosteten hin und zurück für uns inklusive Camper 290€. Weder Datum der Hin- noch de...

Am Ende (von Europa)

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Wir sind am Ende angekommen, am südlichen Ende von Europa. Nach einem Zwischenstopp im schönen Malaga, wo wir Picasso-Museum und die Alcazaba (quasi die Ersatz-Alhambra) besucht haben, sind wir wieder mal sehr spät aufgebrochen.  So haben wir unseren gewählten Campinplatz an der Costa del Sol erst sehr spät erreicht. Damit war leider der Pool für uns schon geschlossen (aber mal ehrlich, warum schließt man einen Pool schon 20:00?). Dafür ging es in ein kleines huschiges Restaurant zum Abendessen. Nach einem Frühstück am Strand und einen sehr entspannten Morgen ging es dann weiter Richtung Gibraltar. Erstes Ziel war das Reisebüro, wo wir unsere Fährtickets holen wollten. Das geht zwar mittlerweile auch alles online, aber einerseits ist Carlos Kult und andererseits ist es auch billiger. Zudem es kein großer Umweg ist. Im Prinzip. Wenn man aber die falschen Koordinaten nutzt, dann landet man schon mal beim falschen Reisebüro. Zum Glück auf dem richtigen Kontinent und auch noch in der r...

Haben sie reserviert?

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Spätestens seit Florenz wissen wir, das man selbst in der Vorsaison bei einigen Sehenswürdigkeiten seinen Besuch vorher planen und möglichst auch gleich online reservieren muss. Das war jetzt bei den Uffizien nicht so schlimm, da Florenz einiges zu bieten hatte und wir ganz froh über die Ausrede bzgl. des Nichtbesuchs der Gemäldegalerie hatten.  Später in Barcelona war es dann die Sagrada Familia, die uns aufgrund einer nicht rechtzeitigen Buchung als Sehenswürdigkeit durch die Lappen ging. Da die Kathedrale auch von außen spektakulär ist und wir schon sehr pflastermüde waren, war auch das für uns kein Weltuntergang. Dumm ist es, wenn die besuchte Stadt dann eben nur die eine Sehenswürdigkeit hat. Wir hatten ja vor der Fahrt nach Granada schon so etwas geahnt. Und nachdem wir abends viel zu spät in der Stadt ankamen und vor überfüllten Camping- und Stellplätzen standen, bekamen wir etwas Panik. Online war da für die Alhambra schon nichts mehr zu machen. Für die nächsten 3-4 Wochen ...

Erste Erschöpfungserscheinungen

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Nach nunmehr fast 8 Wochen auf Reise stellen sich doch ab und zu mal einige Erschöpfungserscheinungen ein. Jetzt wird natürlich der eine oder andere sagen: Die machen 8 Wochen Urlaub und haben Erschöpfungserscheinungen!   Na ja, wir sind ja eben nicht im Urlaub sondern auf Reisen. Nach der einen sehr harten Woche in Barcelona und Valencia, stellten wir schon in Valencia fest, es braucht mal eine kurze Pause. So sind wir auch etwas früher als geplant aus Valencia abgereist und weiter gen Süden gefahren. Die Entfernungen werden jetzt auch wieder länger. Unser Zwischenstopp auf dem Weg nach Andalusien sollte Aguilas sein. Der Ort an sich, ein Urlaubsdomizil für Rentner aus Deutschland und Großbritannien, sogar Dieter-Thomas Heck lebte hier, ist nicht spektakulär. ABER es gab die Möglichkeit die Gasflasche nachzufüllen. Das ist zwar in Spanien verboten, aber irgendwie haben die dort eine Sondergenehmigung. Die Tankstelle hat auch einen angeschlossenen Stellplatz, aber als wir dort...