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Lückenfüller

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Und wieder einmal hat es etwas länger gedauert bis hier ein neuer Post auftaucht.Irgendwie haben wir das mit dem Reisestress etwas unterschätzt. Die Tage sind schneller vorbei als man denkt. Jeden Morgen den ganzen Krempel nach dem Frühstück einpacken, zum nächsten Ziel fahren, dabei noch ein paar Sachen anschauen, einkaufen und so weiter. Abends kommt man an und dann ist der Tag auch schon vorbei. Da bleibt in der Regel nicht wirklich viel Zeit um den Blog zu füllen. Nebenbei muss man ja auch noch Reiseführer lesen, Routen planen und auch mal in der Sonne sitzen. Hier also der Bericht über die letzten Tage im Schnelldurchlauf. Nach einem Zwischenstopp in Bilbao inklusive eines Besuchs des Guggenheim-Museums haben wir Spanien verlassen und es ging weiter nach Frankreich. Dort gab es erst einmal eine Übernachtung im Badeort Biarritz, alleine schon wegen dem Namen ein Muss. Der Ort hatte aber auch schöne Strände und ein beeindruckendes Meeresaquarium. Als nächstes stand ein Besuch der St...

Prädikat 'Sehr Empfehlenswert'

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Wenn auf einer Europareise ein Gebirge mit dem Namen 'Picos del Europa' an der Strecke liegt, ist ja ein Besuch geradezu Pflicht. Unser Besuch stand aber zuerst auf ganz wackeligen Füssen. Da das Wetter in den letzten Tagen sehr unbeständig war und wir regelmäßig auf Wanderungen oder Stadtbesichtigungen vom Regen überrascht wurden, wollten wir eigentlich erst gar nicht auf den Weg in die Berge machen. Zumal die Wettervorhersage für die kommenden Tage eher schlechter als besser wurde. Zum Glück ist die Entfernung des Gebirges vom Meer so klein, das die Tour durch das Gebirge kein großer Umweg sein sollte. Und wenigstens gucken wollten wir mal. Und wie das mit dem 'mal gucken' so ist, es machte Appetit. Eine sensationelle Landschaft mit engen tiefen Tälern in den klare Bergbäche rauschen und daneben steile Felswände. Und irgendwie schlängelt die Straße sich dort durch. Auch wenn die Wolken sehr tief hingen, man bekam eine Vorstellung davon, was man hier bei gutem Wetter s...

Alle haben ein Ziel

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Nach Portugal ging es wieder zurück nach Spanien. Zum dritten Mal überquerten wir nun die Grenze nach Spanien. Und je näher wir unserem nächsten Ziel kamen, umso mehr Menschen waren auf der Straße zu sehen. Alle mit Rucksack und Wanderstab (und witterungsbedingt in der Regel auch mit Regenumhang) und zudem auch alle immer nur in eine Richtung. Je näher man Santiago de Compostela kommt, umso beeindruckender werden die Menschenmengen die in diese Richtung pilgern. Viele davon sind über hunderte von Kilometern dort bereits unterwegs. Und so sind auch wir die letzten 2km zu Fuß in Richtung Kathedrale aufgebrochen. Bei uns war es aber eher parkplatzbedingt. Pünktlich zur Pilgermesse 12:00 waren dann auch wir in der Kathedrale. Natürlich bemüht keinem der Protagonisten (also den Pilgerinnen und Pilgern) einen Sitzplatz oder Stehplatz wegzunehmen oder auch nur die Sicht auf das Geschehen zu beeinträchtigen. Es war sehr beeindruckend, auch wenn der große Weihrauchtopf in dieser Messe nicht dur...

100 oder statt einer Ansichtskarte

Ansichtskarten sind so ein wenig aus dem letzten Jahrhundert. In der Regel kommen sie, wenn überhaupt, erst 2 Wochen nach der Rückkehr an. Und dann ist da auch nicht wirklich Platz für Text drauf. Zudem muss man erst mal raus bekommen, welche Marken man braucht und wie man die Adresse schreiben muss. Also dann doch lieber digital. Heute ist unser 100er Tag auf Tour. Zeit für eine kurze Zusammenfassung des bisherigen Geschehens. Nach einem etwas holprigen Start (siehe hier ) rollten wir dann doch Richtung Italien. Es gab einen kurzen Zwischenstopp in Kufstein (siehe hier ), bevor wir am Gardasee erstes Italienfeeling hatten. Leider war nur kurz Zeit den Gardasee zu genießen, denn wir mussten nach Bologna, denn Ronald wollte dort unbedingt einen Marathon laufen (siehe hier ). Nächste Stopp war dann Florenz, und das war auch eigentlich der richtige Einstieg in die Reise (siehe hier ). Die nächsten Tage ging es dann kreuz und quer durch die Toskana (siehe hier ). Ein sehr gelassener und en...

Belastende Sonnenuntergänge

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Nach Lissabon ging es erst mal wieder in die Natur. Und da hat Portugal überraschend viel davon. Wir hielten uns da eher am Rand auf. Zuerst an die westlichste Spitze des europäischen Festlandes (?). Peniche überraschte uns mit einer grandiosen Felsenküste. Die nächsten Stationen boten dann wieder endlose Sandstrände oder so wie in Mira, beeindruckende Dünenlandschaften. Gerade letztere waren durch die Gemeinden dort sehr fahrradfreundlich gestaltet. So wurde unser Aufenthalt kurzfristig verlängert. Leider gab es dort neben herrlicher Landschaft auch massive Betonpoller und so haben wir auch unsere erste Beule im Auto. Doof aber nicht zu ändern.  Unser letztes Ziel in Portugal war dann Porto. Es ist ja bei uns so eine kleines Ritual, das Annett immer vor Ort, also wenn es besonders schön ist, nach Wohnungen und Häusern Ausschau hält. Und in der Tat bot die dortige Strandpromenade reichlich Angebote. Ganze Etagenwohnungen mit Blick aufs Meer warteten dort auf neue Besitzer oder Miet...

Alles auf eine Karte

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In vielen größeren Städten gibt es für Touristen die Möglichkeit sich eine City Card zuzulegen. Damit kann man in der Regel für einen bestimmten Zeitraum die öffentlichen Verkehrsmittel kostenlos nutzen und bekommt zudem auch freien Eintritt zu Sehenswürdigkeiten. Das hatten wir in der Vergangenheit schon sehr oft genutzt und auch in Lissabon wollten wir die Vorzüge der Karte nutzen.    Nach der Überfahrt von Marokko zurück nach Spanien hatten wir uns zuerst aber ein paar Tage Ruhe in Cadiz gegönnt und statteten auch Sevilla noch einen Besuch ab. Leider reichte es dann nur noch für eine Nacht an der Algarve, da ja Annett ihren Zahnarzttermin in Lissabon hatte. Für die Fahrt nach Lissabon gönnten wir uns auch den Luxus einer Autobahnfahrt. Und Luxus ist hier das richtige Wort, für etwas mehr als 200km auf der sehr schönen leeren Autobahn zahlten wir inklusive der Megabrücke nach Lissabon 50€ Maut. Da mussten wir schon erst einmal schlucken. Der gewählte Campingplatz war schön i...

Lange Pause

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 So, das war jetzt aber eine lange Pause hier. Und dabei wollen ja alle wissen, wie es nun in Marokko ausgegangen ist. Wir haben uns natürlich wieder gefunden. Ich war von meiner Tour auf den Toubkal begeistert und Annett schwärmte von Essouira. So ging es dann weiter über den Mittleren Atlas nach Fez. Zwischendurch in einem Wintersportort (ja, auch das gibt es) in einer Playmobilburg übernachtet.In Fez wurde dann erst einmal der Zahnarzt Notdienst aufgesucht. Erstaunlich wie gut das klappte, ohne Sprechstundenhilfe und Verständigung mit Google Translate. Aber das Ziel wurde erreicht: Annett hatte erst mal keine Schmerzen mehr.  So langsam näherte sich aber unsere Zeit in Marokko dem Ende. Ein letzter Stopp in Chefchouen, der blauen Stadt, war noch mal ein kleiner Höhepunkt. Dummerweise machten wir doch noch einmal Halt. Und leider war dann Tetuan so ein wenig zum Abgewöhnen. Für Annett war Marokko schon die ganze Zeit eine olfaktorische und hygienische Herausforderung, aber d...