Alle haben ein Ziel
Nach Portugal ging es wieder zurück nach Spanien. Zum dritten Mal überquerten wir nun die Grenze nach Spanien. Und je näher wir unserem nächsten Ziel kamen, umso mehr Menschen waren auf der Straße zu sehen. Alle mit Rucksack und Wanderstab (und witterungsbedingt in der Regel auch mit Regenumhang) und zudem auch alle immer nur in eine Richtung. Je näher man Santiago de Compostela kommt, umso beeindruckender werden die Menschenmengen die in diese Richtung pilgern. Viele davon sind über hunderte von Kilometern dort bereits unterwegs. Und so sind auch wir die letzten 2km zu Fuß in Richtung Kathedrale aufgebrochen. Bei uns war es aber eher parkplatzbedingt.
Pünktlich zur Pilgermesse 12:00 waren dann auch wir in der Kathedrale. Natürlich bemüht keinem der Protagonisten (also den Pilgerinnen und Pilgern) einen Sitzplatz oder Stehplatz wegzunehmen oder auch nur die Sicht auf das Geschehen zu beeinträchtigen. Es war sehr beeindruckend, auch wenn der große Weihrauchtopf in dieser Messe nicht durch Kathedrale flog.
Nach der Messe zogen wir noch durch die engen Gassen von Santiago und beobachteten das Gewusel der vielen Pilger. Und auch in den nächsten Tagen sollte auf unserer Reise immer mal wieder der Camino gekreuzt werden.



Kommentare